Vom Träumen und Wachbleiben

Erinnerte mich dann doch ein wenig an die Matrix gestern Nacht.

Wenn man fest schlummernd in einem Traum feststeckt und während des Traumes feststellt, dass man träumt und im Traum dann noch beginnt diese Feststellung zu beweisen indem man etwas macht, was man sonst nicht könnte (schweben zum Beispiel, warum hab ich nichts cooleres gemacht), ist das schon recht cool.

Blöd nur, wenn mann dadurch dann aufwacht und 1 Stunde nicht wieder einpennen kann, ich brauche einen Kaffee.

Wikipedia Klartraum

Neuiranemische Rollknopfaugenkrabbe und Südnorbadische Erdnanenpaste

So stand ich also an der Bushaltestelle und wartete auf den Zug als plötzlich ein Rennpferd langsam um die Gerade bog.

Ich horchte entsetzt auf um nicht von herunterfallenden Erdbeeren erschlagen zu werden oder sah zu meiner Freude dadurch viel verschwommener als danach. Gegenüber im Schreibwarenladen pflanzte ein Pizzabäcker einen Döner und ich bekam so langsam Durst. Wie lange musste ich noch warten um endlich aus dem Rentenalter herauszukommen und zur Schule zu gehen?

Ich sattelte auf und fuhr zur Messe um reinen Rotwein einzuschenken und darüber hinaus auch meine Feinde mit sitzenden Ovationen zu bedenken. Denn eines werde ich nie vergessen: Den Monat in dem die Rathausglocke zum letzten mal getreten wurde.

Fundstück auf dem Ikea-Parkplatz

Gyros-Kartoffelauflauf

Zutaten

400
Gramm
1
150
Gramm
100
Gramm
100
Gramm (gerieben)
200
ml.
400
Gramm
getrockneter
  • Den Backofen auf 200 °C aufheizen
  • Paprika und Champignons in dünne Streifen schneiden
  • Gyros, Paprika und Champignons in einer Pfanne scharf anbraten
  • Kartoffeln in sehr dünne Scheiben schneiden, am besten hierzu einen Gemüsehobel verwenden
  • Feta-Käse klein würfeln
  • In einer Auflaufform jeweils Kartoffelscheiben, Feta-Käse, Fleisch-Gemüse-Mix schichten, jede Kartoffelschicht mit Salz, Pfeffer, Muskat und Bärlauch würzen
  • Die Sahne seitlich angießen
  • Auflauf mit Emmentaler bestreuen
  • Auflaufform bei 200 Grad abgedeckt für etwa 35 Minuten in den Ofen stellen, Vorsicht die Sahne kocht auf und wenn die Auflaufform zu klein ist, muss man danach den Backofen schrubben.
  • Abdeckung entfernen und den Käse weitere 10 Minuten goldbraun werden lassen

PS: Ich weiß, ist ähnlich dem Kartoffelauflauf aber ich nutze das unter anderem als Notizzettel.

Ein Rant gegen blöde Mailbetreffs

Immer wieder passiert es, dass ich mich über sinnlos gewählte Mailbetreffzeilen aufrege, meistens bei Personen, denen man das geschickterweise nicht ins Gesicht brüllt.

Daher hier einfach mal um mich nicht personenbezogen aufzuregen, eine kleine Zusammenfassung, was an Betreffzeilen nur bedingt hilfreich ist:

  • Mail von $Name: Nunja, diese Information gibt mir schon der Absender der Mail Preis, das musst du nicht mehr in den Betreff schreiben, außer evtl. Du schreibst von einer Mailadresse, die mir bisher nicht bekannt war.
  • Meine Homepage: Schon besser, wir wissen nun worum es geht. Blöd nur, wenn sich alle deine Mails um deine Homepage drehen
  • WICHTIG!!!!!!!1!!ölf!!: Hmm... sieht nach schlecht gemachten Spam aus und wenn ich nicht auf den ersten Blick erkennen kann, worum es geht, kann es kaum so wichtig sein
  • Schau mal: Na schau mal wie schön die Landschaft ist?
  • RE: RE: RE: ANT: RE: RE: irgend eine alte Mail: Ok, wenn du deinen alten Mailbestand auch als Adressbuch nutzt, gerne das mach ich teilweise auch nicht anders. Aber bitte nutze nicht immer die Antwortfunktion auf uralte Mails. Bei den allermeisten Mailclients kann man in der Mailanzeige auch auf die Mailadresse klicken und eine neue Nachricht erstellen.

Leute, ich denke nicht, dass ich alleine damit auf der Welt bin, dass ich mein Mailarchiv auch als Nachschlagewerk nutze. Wenn ein altes Problem nochmal auftritt, bringt es mir nichts, wenn alle Mailbetreffzeilen gleich sind. Es bringt auch nichts, wenn ich 20 Mails öffnen muss um das Richtige zu finden, wenn man am Telefon sagt, dass man eben nachsehen möchte, wie die Fehlermeldung von anno-Dazumal noch hieß.

Auch wenn man sein Mailpostfach als Todo-Liste missbrauchen möchte, ist es doof, wenn man mehrere gleichlautende Aufgaben hat.

Ein guter Betreff beinhaltet die für mich in möglichst wenigen Worten um was es geht. Also statt immer wieder die selben nichtssagenden Sachen in den Betreff zu schreiben, nutzt z.B. einfach statt "Meine Homepage" lieber "Meine Homepage - Änderung im Impressum"

Busfahren mit Weser-Ems-Bus und den Verkehrsbetrieben Osnabrück

Nachdem ich gerade den Artikel von Thomas zum Thema: Busfahren mit dem HVV in Hamburg gelesen habe, muss ich mich dann doch mal aufraffen, meine Erlebnisse der vergangenen Woche aufzuschreiben.

Zunächst einmal eine Feststellung "Ich bin faul" und das impliziert: "Ich fahre mit dem Auto".

Nun ist das Auto oder allgemein der Individualverkehr nicht von Ausfällen gefreit und so überbrückte ich den Werkstattbesuch meines KFZ mit einer Wochenkarte der Verkehrsbetriebe Osnabrück mit Gültigkeit zwischen Wallenhorst und Hilter a.T.W..

Nun zum ersten negativen Punkt des ÖPVN, zumindest auf dieser Strecke: Laut Fahrplan bin ich mehr als doppelt so lange unterwegs wie mit dem KFZ, gepaart mit ein wenig Sicherheit und dem Fußweg zur Bushaltestelle bedeutet dies: eine Stunde früher aufstehen (Und Abends dann eine Stunde später @home zu sein, was dann wieder dazu führt, dass man weniger frisch kocht und lieber auf die Schnelle Fertigfrass ). Wer mich kennt: Früh aufstehen ist so gar nicht meins.

Dann auf der Preisliste der erste positive Aspekt: Die Monatskarte für 92,- € bzw. als Abo-Monatskarte nur 77,- €: Dafür kann man kein Auto fahren und hat dazu noch die positiven Effekte sich in der Innenstadt das Parkhaus sparen zu können.

Auch positiv: Ich habe, einen Sitzplatz vorausgesetzt, Zeit für mich, kann lesen, Musik hören (nicht zu laut) oder auf meinem Touchscreen herumpatschen.

Das Problem nur, das mich dann doch wieder zum KFZ greifen lässt: Die Umsteigemöglichkeit zwischen zwei Linien. Wenn einen der Fahrplaner 8 Minuten Umsteigezeit prognostiziert (Bei einem Fußweg zwischen den Bussteigen von max. 1 Minute, wenn man rennen muss auch deutlich weniger) aber an 4 Tagen in der Woche 3 Tage der erste Bus mehr als 8 Minuten Verspätung hat und man eine Stunde am nicht wirklich einladenden Neumarkt / Johannisstraße auf den nächsten Bus warten muss und dann auch eine Stunde zu spät zur Arbeit kommt, vergeht einem dann doch der Spaß. Die Alternative ist dann natürlich zur Sicherheit eine halbe Stunde früher abzufahren, um genug Puffer für Verspätungen zu haben. Bedeutet aber auch wieder blöd am Neumarkt herumzustehen.

Von daher würde ich für mich sagen: Ohne Umstieg oder bei einem Umstieg in eine hochfrequente Linie (20-Minuten-Takt statt Stundentakt) würde ich sofort das Auto stehen lassen. Auch lässt sich der der ÖPVN in Osnabrück keinesfalls mit dem von einer Metropole wie Hamburg vergleichen, auch hier würde ich nur im Ausnahmefall mit dem eigenen Auto fahren.

Aber muss ein ÖPVN nicht attraktiv für den Autofahrer sein? Vielleicht schreckt gerade das von Thomas so beschriebene Erlebnisbad die Autofahrer ab, vielleicht muss auch der ÖPVN "zwangsattraktiv" gehalten werden, eben durch extra Busspuren oder eine City-Maut wie in London. Oder vielleicht ist der fahrscheinlose ÖPVN auch keine so blöde Idee, denn über den Preis kann man die Faulheit besiegen. Oder aber höhere Takte und besser aufeinander abgestimmte Fahrpläne.

Wirrer Traum oder: ich habe die perfekte Neubesetzung für Wetten, dass..?

Meistens kann man sich ja nicht an seine Träume erinnern und wenn dann ist die Erinnerung an die Träume meistens ziemlich wirr.

Aber dieser Traum kam mir doch fast vor wie eine Vision und der Grund, warum ich ihn nun hier niederschreibe ist, dem ZDF die Lösung für Ihre Probleme zu offenbaren oder zumindest, sollte mein Traum nicht in Erfüllung gehen, sagen zu können: Hättet Ihr mal auf mich gehört!

Und zwar träumte ich den Vorspann von "Wetten, dass..?" und aus der Tür trat nicht Thomas Gottschalk sondern sein Nachfolger: Willi Weitzel, der "Willi wills wissen"-Willi.

Und als ich dann auch noch heute morgen bei Wikipedia lesen musste, dass Willi Weitzel vom ZDF als Moderator für Christliche Feiertage verpflichtet wurde, wusste ich: Willi muss "Wetten, dass..?" Übernehmen!

Sehen wir es doch mal ganz realistisch: Es gibt im deutschsprachigen Raum derzeit doch nur Zwei Gruppen von Kandidaten für Thommys Nachfolge: Die einen würden sich mit "Wetten, dass..?" die Kariere vollkommen zerhauen und die anderen sind dieser Aufgabe nicht gewachsen, nein ich drücke das zu nett aus: Es sind zu große Vollnulpen für diese Aufgabe!

Aber was macht mich zum Experten für die Nachfolge von Haribo-Thomas? Ich habe die vorletzte "Wetten, dass..?"-Folge geguckt, weil nichts besseres lief und davor seit Ewigkeiten dieses Format nicht mehr verfolgt. Aber genau das macht mich zu dem Experten dem das ZDF nun horrende Beratervergütungen in den Hintern schieben sollte!

Warum habe ich als Kind "Wetten, dass..?" so gerne geguckt? War es die Tatsache, dass man einen Grund fürs lange Wachbleiben hatte? Oder weil man Abends Chips und Erdnüsse futtern konnte? Oder aber die internationalen Stars? Nein: Es war der Eventcharakter! Die Wetten waren noch spannend, und die Strafen für falschliegende Promis noch lustig.

Und hier kommt Willi ins Spiel: Diese kindliche Begeisterungsfähingkeit, die er uns im Kinderfernsehen gezeigt hat ist genau das was es braucht, die Wetten wieder in den Vordergrund zu stellen! Dann ertrage ich auch zum 10. mal Otto oder Iris Berben als Wettpaten die von Ihrem neuesten ZDF-Schnulzenfilm erzählen, dann dürfen Peter Maffay und Udo Jürgens gerne weiterhin darum wetteifern, wer die meisten Auftritte am Samstag Abend bei Thommy Willi schafft.

Nein der Sofa-Part ist mir vollkommen schnuppe, den kann gerne auch jemand anders als Willi übernehmen, gerne auch Anke Engelke, die hat wenigstens den Schneid den armen Stars auch mal fiese Fragen zu stellen und würde ein wenig Pepp in die Sache bringen. Alle mal besser als die Produkt-Placement-Puppen Thommy und Michaela Michell Hunziker.

Der Harpe wäre cool gewesen aber das Duo Willi und Anke würde der Sendung wieder Event-Charakter bescheren.

So liebes ZDF: Meine Adresse steht im Impressum, da könnt Ihr einen Verrechnungscheck für mein Beraterhonorar hinschicken, danke.

die Kommunalwahl in Niedersachsen ist vorbei. Aus allen Orten strömten gestern die guten Ergebnisse der Piraten über Twitter herein.

Ich trat für die Piraten in Wallenhorst für den Gemeinderat an.

Wenn ich ehrlich bin: Ich hatte nicht allzufest mit einem Mandat gerechnet, ganz einfach deswegen, da die Piraten in Wallenhorst nur in einem von zwei Wahlbereichen angetreten sind und mir bewusst war, dass es schwer werden würde, wenn man schon vor der Wahl 7539 von 19299 stimmberechtigten Bürgern nicht die Möglichkeit haben, die Piraten zu wählen.

Euphorie machte sich beim ersten Teilergebnis bei mir breit: Der Wahlbereich 10 war als erstes ausgezählt und die Piraten erhielten 2.86% der Stimmen, in Wahlbereich 11 waren es dann sogar 4.42%. Mit diesen Zahlen im Kopf und lauter Musik machte ich mich von der Stadthalle Osnabrück, wo ein Sitz für die Piraten recht sicher war, auf zum Rathaus Wallenhorst.

Ich will nun nicht zu lange um den heißen Brei herumreden: Das Endergebnis für die Gemeinde Wallenhorst lag bei 1,36% und 432 Stimmen absolut (Dafür nochmal ein herzliches Dankeschön an die Wallenhorster für das entgegengebrachte Vertrauen). Die Linkspartei zog mit nur 82 Stimmen mehr in den Wallenhorster Rat ein, jedoch trat sie in beiden Wahlbereichen an.

Wenn man nur den Wahlbereich 2 betrachtet, kann man mit 2.25% wohl von einem soliden aber nicht überwältigenden Ergebnis sprechen (Überwältigt haben mich gestern Abend andere: Delmenhorst, Braunschweig, Hannover...).

Warum bin ich denn nun enttäuscht?

Ich kann es im Moment selber nicht sagen. Bin ich enttäuscht, weil ich sehen musste, dass das Potential da ist und wir uns hier durch zu wenig Aktive in der Fläche / auf dem flachen Land selber behindern? Bin ich enttäuscht, da ich an den Ergebnissen der einz. Wahllokale sehen kann, dass in Bereichen in denen ich durch unsere Last-Minute-Flyeraktion Informationen an die Wähler gebracht habe, die Ergebnisse besser ausgefallen sind? Oder bin ich einfach nur enttäuscht, da mich die ersten Ergebnisse euphorisch gemacht haben?

Aber es hilft nicht enttäuscht zu sein. Es hilft nur es beim nächsten mal besser zu machen und von den erfolgreicheren zu lernen. Ein paar Punkte, die wir hier in Osnabrück auf jeden Fall angehen sollten, nicht erst zu nächsten Wahl sondern schon diese Woche!

  • Wir müssen in die Fläche: Wir können uns nicht Chancen verbauen nur weil wir Wähler schon am Stimmzettel enttäuschen, nur weil wir nicht draufstehen (Abgesehen von Wallenhorst ist im ganzen Landkreis Osnabrück kein anderer Pirat angetreten und in der Stadt Osnabrück fehlten uns auch Kandidaten in 2 von 8 Wahlbereichen)
  • Wir müssen in die Presse: Zu oft habe ich im Wahlkampf gehört: Euch gibt es noch? Das will ich nicht mehr hören.
  • Wir müssen organisierter werden: 10.000 Flyer innerhalb von 4 Tagen verteilen ist ein super Leistung für 7 Piraten aber wie wäre es mit 20.000 Flyern innerhalb von 8 Tagen? Oder mit 30.000 Flyern mit 21 Piraten?

Ich werde daher an unserem nächsten Stammtisch folgende oder ähnliche Vorschläge unterbreiten:

  • Wandernde Stammtische/Piratentreffs außerhalb Osnabrücks auf dem Land. Das haben wir schon angefangen aber das sollten wir besser organisieren. Piraten vor Ort einbinden, Termin frühzeitig ankündigen evtl. mit PM, evtl. Infostand vor dem Termin um Interessierte direkt einzuladen.
  • Eine Idee aus Braunschweig aufgreifend: AG Arschtritt
  • Eine PM / Woche zu aktuellen lokalen Themen: Damit hat man dann auch Input für die Webseite

Aber wie gewinnt man Mitglieder? Denn ohne aktive Mitglieder vor Ort müssen wir uns auch zur Landtagswahl in 1 1/2 Jahren auf die Ballungsräume beschränken.

Ich werde in Wallenhorst auf jeden Fall weitermachen. Man wird mich im Rat sehen, nicht im Stuhlkreis aber auf den Zuschauerrängen.

Lecker Brötchen

Grashüpfer auf Basilikum

Grashüpfer auf Basilikum

Als ich vorhin nach Hause kam, begrüßte mich dieser junge Hüpfer an der Wand meiner Küche.

Bevor ich Ihn an die frische Luft setzen konnte, musste ich ihm doch noch kurz das einzige grüne Pfleckchen in der Küche Zeigen: Den Bio-Basilikum aus dem Supermarkt umme Ecke.

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